MAYU KONOE

Viola

 

 

Die japanisch-niederländische Geigerin und Bratscherin Mayu Konoe wurde 1997 in Amsterdam geboren. Ihre erste Ausbildung erhielt sie an der Sweelinck Academy des Konservatoriums Amsterdam in der Klasse von Coosje Wijzenbeek. 2016 nahm sie dann ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Mark Gothoni auf. Weitere Anregungen erhielt Mayu Konoe insbesondere durch die Zusammenarbeit mit dem Artemis Quartett, Rainer Schmidt, dem Kuss Quartett, Alfred Brendel, Stephan Picard, Eszter Haffner und Mi-Kyung Lee. Seit der Saison 20/21 studiert Mayu Konoe als Mitglied und Bratscherin des Leonkoro Quartet in der renommierten Streichquartett-Klasse von Günter Pichler im Kammermusikinstitut der Reine Sofia School of Music in Madrid. 

Mayu Konoe sammelte schon in jungen Jahren Erfahrung in der Kammermusik und trat regelmäßig auf internationalen Festivals auf, unter anderem auf dem Internationalen Kamermuziekfestival Utrecht mit Janine Jansen, dem Grachtenfestival Amsterdam und dem Festival Internacional Música Clássica de João Pessoa in Brasilien. 2013 spielte sie zusammen mit dem Pianisten Menahem Presslers anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Concertgebouw Amsterdam. Die junge Geigerin bildete zudem ein Duo mit ihrem Bruder Takehiro Konoe und 2015 gewannen sie den 1. Preis beim Prinses Christina Concours, worauf eine persönliche Einladung der Prinzessin Christina zum C.I.M.A Festival in Italien folgte. Das Duo spielte zudem Mozart’s Sinfonia Concertante mit dem Residentie Orkest, Amsterdam Symphony Orchestra und der Sinfonia Rotterdam. Mit dem Leonkoro Quartet wurde Mayu Konoe zu angesehenen Festivals wie dem Mozartfest Würzburg, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und dem Heidelberger Streichquartettfest eingeladen.

Als Solistin spiele sie mit der Gildenbondsharmonie und dem Yehudi Menuhin School Orchestra London. Mayu Konoe war Mitglied des Ensembles Esperanza und sammelte zusätzliche Orchestererfahrung im Kammerorchester Eroica Berlin und der Kammerakademie Potsdam.

Sie wurde mehrfach durch Stipendien der niederländischen VandenEnde Foundation unterstützt und ist seit 2018 Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin. 

©2021 Leonkoro Quartet